Es gibt in Kürze mal wieder einen neuen Film auf der PS3 zu spielen:
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Call for papers
Sammelband „Apocalyptic Turn“, hg. von Stefan Höltgen und Christian Hoffstadt
Reihe “Post-apocalyptic Studies” (Projekt Verlag)
Das Medieninteresse am möglichen Ende der Welt, wie wir sie kannten bzw. des Weltuntergangs, wie er angeblich von den Maya prophezeit wurde, ist mit dem Zulaufen auf das Jahresende 2012 besonders groß. Populäre TV-Serien zeigen die Welt, wie sie nach Verschwinden des Menschen aussehen könnte, Risiken und Gefahren werden zum Thema Nr. 1.
Doch abseits fiktionaler Entwürfe des Weltendes und ideologisch überformter Prophezeiungen wollen die Herausgeber des Bandes „Apocalyptic Turn“ Autorinnen und Autoren aus Naturwissenschaften und Sozialwissenschaften versammeln, die genau dieses boomende Interesse an der Apokalypse untersuchen – und in Relation stellen zu wissenschaftlichen Erkenntnissen zu realen Gefahren und Risiken. Die Beiträge können von globalen Risiken wie Naturkatastrophen und Umweltbedrohungen bis zu menschgemachten Szenarien wie sozialem Kollaps, Technikkatastrophen und Krieg/Terrorismus reichen und sollten interdisziplinär verständlich geschrieben sein.
Einreichung:
Die Abstracts sollten auf Deutsch oder auf Englisch eingereicht werden. Ihre Bewerbung für einen Beitrag sollte enthalten:
Name, Titel des Beitrags, Kurzzusammenfassung des geplanten Beitrags (max. 500 Worte), Kurzbiographie und Kontaktdaten: E-Mail, Telefon, Adresse
Senden Sie die Unterlagen per E-Mail bis zum 30.06.2012 an:
cfp@postapocalyptic-studies.de
Weitere Informationen:
Weitere Informationen erhalten Sie auf Anfrage an cfp@postapocalyptic-studies.de oder auf unserer Webseite www.postapocalyptic-studies.de.
Im Rahmen einer Bachelor-Abschlussarbeit Paul Maders ist der animierte Kurzfilm “Dystopia” entstanden:
Der Atombunker ist vielleicht der Ort größtmöglicher sensorischer Deprivation, wenn es um authentische, lebenswirkliche Erfahrungen geht. An die Stelle direkter Sinnlichkeit der Außenwelt treten Sensoren, die Daten vermitteln und bestenfalls audiovisuell wiedergeben, so dass zum Beispiel der Eindruck entsteht, man … Read the rest of this entry
Im Sommersemester 2010 habe ich ein Master-Seminar für die Medienwissenschaft und die Kulturwissenschaft zum Thema “Medien im Kalten Krieg” veranstaltet. Ich hatte das Seminar Workshop-artig angelegt (was teilweise funktioniert hat) und den Teilnehmern sowie externen Referenten, die im Seminar vorgetragen hatten, angeboten, sich mit einem Beitrag für ein Buch zum Thema zu beteiligen. Der Redaktionsschluss ist nun vorüber und es sind zehn Texte und ein Bild-Beitrag eingegangen, die Aufnahme in den von Irina Gradinari und mir herausgegebenen Sammelband aus der Reihe “Postapocalypse-Studies” mit dem Arbeitstitel finden:
Der Band befindet sich jetzt in der Redaktionsphase und soll in der zweiten Jahreshälfte 2012 im Freiburger/Bochumer Projekt-Verlag erscheinen.
Eine Nachricht, die ausnahmsweise einmal nicht in den Ticker kommt: Gestern wurde die Doomsday Clock, die vom Bulletin of Atomic Scientists seit 1947 geführt wird, um eine Minute auf Fünf vor Zwölf vorgerückt:
2012: “The challenges to rid the world of nuclear weapons, harness nuclear power, and meet the nearly inexorable climate disruptions from global warming are complex and interconnected. In the face of such complex problems, it is difficult to see where the capacity lies to address these challenges.” Political processes seem wholly inadequate; the potential for nuclear weapons use in regional conflicts in the Middle East, Northeast Asia, and South Asia are alarming; safer nuclear reactor designs need to be developed and built, and more stringent oversight, training, and attention are needed to prevent future disasters; the pace of technological solutions to address climate change may not be adequate to meet the hardships that large-scale disruption of the climate portends.
Das Bulletin hat uns erlaubt, die Clock in unserem Blog zu veröffentlichen, weswegen der geneigte Leser mit einem Blick nach Rechts immer weiß, wem bzw. wie die Stunde schlägt.
Es gibt zwei aktuelle Dokumentationen zum Thema “Atomkraft” und deren Folgen, die einen Blick lohnen:
Eher klassisch-kritisch ist “Unter Kontrolle” (Volker Sattel, Deutschland 2011), eine Doku, die Einblicke in die Sicherheit von deutschen Atomkraftwerken bietet und nach Fukushima brandaktuell sein könnte, wenn das Ganze nicht so piefig gemacht wäre. Immerhin kommt der Großforschungsbereich des KIT vor.
Wesentlich sehenswerter ist da “Into Eternity” (Michael Madsen; Dänemark, Finland, Schweden, Italien 2010), die Doku beschreibt den Bau eines finnischen Endlagers, das autark die kommenden 100.000 Jahre atomaren Abfall beherbergen soll – und dessen Bauzeit bis ins 22. Jahrhundert reichen wird (!). Die Befragten äußern sich zu Themen wie Atommüll als kulturellem Erbe, es wird die Frage verhandelt, ob über den Zeitraum von 100.000 Jahren Warnschilder (Obelisken!) Sinn machen oder nur Neugierige “Schatzsucher” anziehen würden. Sehr spannend, den Vermutungen der Planer und Erbauer zuzuhören, begleitet von Bildern des eigentlichen Baus in den finnischen Felsgrund hinein.
Der vor kurzem per Trailer angekündigte CGI-Kurzfilm “Rosa” ist nun veröffentlicht worden. Ein 10-minütiger Ausflug in einen postapokalyptische Steampunk-Welt, in der es nur einen geben kann …
Soeben erschienen und alsbald bei allen Grossisten beziehbar:
Christian Hoffstadt/Stefan Höltgen (Hgg.): This is the end … Mediale Visionen vom Untergang der Menschheit, Bochum/Freiburg 2011. (176 Seiten, 23 Euro)