Da wir schon ein paar Ideen für Sammelband-Beiträge zusammen haben, diese hier aber noch nicht offiziell vorgestellt sind, bereichere ich den Blog mal um einen Sammelband-Thread.
Diejenigen, die schon Ideen an mich privat geschickt haben, sollten das selbst nochmal als Kommentar hier reinposten, ich möchte da niemandem vorgreifen bzw. Euch die Möglichkeit lassen, selbst zu bestimmen, was Ihr zu Euren Ideen sagen wollt (z. B. nur Titel oder, was auch schön wäre, auch eine superkurze Beschreibung des Vorhabens).
Um uns die Freiheit zu lassen, auch präapokalyptische und apokalyptische Phänomene besprechen zu können und somit für den Anfang das Thema besser ausbalancieren zu können, könnten wir den ersten
Band einfach “Endzeit” nennen. (Naja, Ihr seht, wir haben viel vor.)
Natürlich sind auch “externe” Interessierte herzlich eingeladen, (seriöse!) Vorschläge zu machen.
Um mal ein bisschen “Dampf” zu machen: Wäre Sommer 2009 für alle als angepeiltes Ziel für die Beiträge ok?
Alle Titel sind bis auf Weiteres Arbeitstitel:
Christian Hoffstadt: Die Faszination von Postapokalypsen.
Leitfragen: Warum schauen Menschen sich das an bzw. beschäftigen sich damit? Inwiefern steckt in diesen Negativbildern auch positives utopisches Potenzial?
Stefan Höltgen: “Let’s face it!” – Dokumentationen eines filmästhetischen Ernstfalls.
Leitfrage: Versuch einer ästhetischen Beschreibung dokumentarischer und halbdokumentarischer Apokalypse-Szenarien und deren Eingang in den postnuklearen Endzeit-Spielfilm.
Patrick Baum: Vorboten der Postapokalypse. New York und Los Angeles in John Carpenters Escape-Filmen
Leitfrage: Lässt sich die jeweilige Modellierung des Lebensraums in den Gefängnisstädten New York und Los Angeles als Vorgriff auf das Leben nach der Katastrophe (die jeweils den Film beschliesst) auffassen? Wie sieht diese Modellierung im Detail aus?
Michael Nagenborg: Anarchie, Staat, Dystopia
Leitfrage: Politische Philosophie und Endzeitvisionen – Wie geht’s weiter nach dem großen Knall?
Judith Schossböck: Individuelle Apokalypsen. Zur Konstitution des Subjekts im subjektleeren Raum postapokalyptischer Romane und Szenarien der Neueren Deutschen Literatur (Eingrenzung etwa nach 1945).
Leitfragen: Wieso ist das Motiv für existenzielle Fragestellungen fruchtbar? Wie und wovon grenzen sich die Protagonist*innen ab, durch welche Bezüge konstituiert sich das Subjekt und findet event. eine Metamorphose desselben statt?

Stefan Höltgen: “Let’s face it!” – Dokumentationen eines filmästhetischen Ernstfalls. (Arbeitstitel)
Leitfrage: Versuch einer ästhetischen Beschreibung dokumentarischer und halbdokumentarischer Apokalypse-Szenarien und deren Eingang in den postnuklearen Endzeit-Spielfilm.
Dann mach ich an dieser Stelle gleich weiter.
Patrick Baum: “Vorboten der Postapokalypse. New York und Los Angeles in John Carpenters Escape-Filmen”
Leitfrage: Lässt sich die jeweilige Modellierung des Lebensraums in den Gefängnisstädten New York und Los Angeles als Vorgriff auf das Leben nach der Katastrophe (die jeweils den Film beschliesst) auffassen? Wie sieht diese Modellierung im Detail aus?
Michael Nagenborg: Anarchie, Staat, Dystopia (Arbeitstitel)
Leitfrage: Politische Philosophie und Endzeitvisionen – Wie geht’s weiter nach dem großen Knall?
Hallo Nagi.
Bei “Der große Knall” muss ich direkt wieder an Picha denken.
Judith Schossböck: Individuelle Apokalypsen. Zur Konstitution des Subjekts im subjektleeren Raum postapokalyptischer Romane und Szenarien der Neueren Deutschen Literatur (Eingrenzung etwa nach 1945).
Leitfragen: Wieso ist das Motiv für existenzielle Fragestellungen fruchtbar? Wie und wovon grenzen sich die Protagonist*innen ab, durch welche Bezüge konstituiert sich das Subjekt und findet event. eine Metamorphose desselben statt?
Warning: parse_url(http://) [function.parse-url]: Unable to parse URL in /is/htdocs/wp1163438_UKX9MYYB88/www/postapocalypse/wp-content/plugins/wordbooker/wordbooker.php on line 2645
Zur vorgeschlagenenen Zeitspanne: von meiner Seite aus okay.
Ich konkretisiere meinen Beitrag auch noch einmal:
Ich möchte gern über das Pseudo-Dokumentarische und das Pseudo-Fiktionale (!) der genannten Filme in Hinblick auf die Vergegenständlichung von “Zukunftsangst” schreiben.
Ich könnte mir vorstellen auch noch einen weiteren Text zum Thema “Atombunker: Angst als Architektur” beizusteuern. Dazu muss ich mich aber erst mal in das Material einarbeiten.