Aug 9
Als der Krieg am kältesten war, war die Musik am heißesten
Wieder mal eine kleine Clip-Parade zum Thema “Musik zum Atomkrieg” – dieses mal aus den 1980er Jahren:
Frankie goes to Hollywood: “Two Tribes”. Das Filetstück aus dem “Wolcome to the Pleasuredome”-Album. Großartig sind die Samples mit den Instruktionen, was man mit verstrahlten Leichen zu tun habe.
Boy George mit seiner Formation “Culture Club” singt den “War Song”. Sehr aufrührend, sehr 80s.
Nena: “99 Luftballons” … kein Kommentar.
OMDs “Enoly Gay” ist nach dem Namen des Flugzeugs benannt, dass die Bombe nach Hiroshima geflogen hat.
Pink Floyd: “Two Suns in the Sunset” von dem völlig zu unrecht unterschätzten “Roger Waters”-Album “The Final Cut”.
Danielle Denevue: “The Rising Sun” entstand im Schlagschatten von Paul Hardcastles “19″, was man ihm deutlich anhört, hat aber die Konsequenzen des japanischen Angriffs auf Pearl Harbour zum Thema … “The last man on Earth will see what we have seen.”
Joseph Beuys entblödet sich in “Sonne statt Reagan”. Kaum zu ertragen aber irgendwie ein guter Abschluss für diesen Mini-Rückblick.
Wem das nicht reicht, der kann mit der “IG Metall” den Protestsong “Das weiche Wasser bricht den Stein” anstimmen (obwohl “schweres Wasser” das sicherlich noch besser könnte.
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