…scheint “Lady Liberty” zu sein. Wie Gerry Canavan anhand von interessantem Bildmaterial zeigt, gehört eine zerstörte Freiheitsstatue zum festen Inventar postapokylptischer Bilder.
Canavan hat übrigens auch bei Culture Monkey einen lesenswerten Artikel verfasst, der der Frage nachgeht, welchen Reiz postapokalyptische Szenarien auf uns ausüben.

Sehr interessant, ist doch meine These, dass Statuen und markante Bauten als Statussymbole bzw. -anzeigen der (untergehenden) Zivilisation dienen – mit ihrem Fall wird metaphorisch der Untergang einer symbolischen Ordnung dargestellt. Besonders schön finde ich die Stelle in Resident Evil – Extinction, in der die Gruppe durch das ver”wüstete” Las Vegas geht – und auf die verlassenen Nachbildungen dieser Zivilisationssymbole trifft.
Das ist auch das einzig wirklich gute an Spielbergs “A.I.” – und das totale Grauen in “BioShock”.
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In Rosendorfer’s “Großes Solo für Anton” fängt der Protagonist an, mit einer Statue zu reden, auch so kann es gehen. Aber ansonsten stehen sie weitgehend für eine symbolische Ordnung, interessant auch, wie eben der Untergang derselben konkret in den einzelnen Fällen dargestellt werden kann. (Sie müssen ja nicht immer nur umfallen. Man kann sie auch (z.B.) “umwidmen”:-)
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