Michael Nagenborg hat mich heute auf eine nette Webseite hingewiesen, die u. a. verschiedene Atomkraftunfallszenarien mittels Google Maps räumlich darstellt bzw. auf einfachste Weise “simuliert”.
Noch eindrücklicher ist eine offensichtlich gehackte bzw. modifizierte Version von Google Maps, die verschiedene Atomangriffsszenarien auf amerikanische Großstädte – durch den Benutzer variierbar! – simulierbar macht. Der “High Yield Detonation Effects”-Simulator erlaubt nicht nur die Einstellung des genauen Einschlagsortes der Bombe, sondern auch deren Größe in Kilotonnen.
Wirklich “spielerisch” zu bedienen sind alle Beispiele nicht, aber im Gegensatz zu DEFCON ist das Ganze weniger abstrakt und im Falle bestimmter Atomkraftwerke und Städte sogar sehr realistisch und bedrohlich.
Doomsday Clock
Tick Tick Tick …
26.11.2011 - Conference “Apocalypse: Imagining the end”:
Interdisciplinary.net veranstaltet die erste Konferenz zum Thema, siehe CFP.
15.09.2011 - Café Flesh:
… gibt es jetzt prophylaktisch wirklich.
09.09.2011 - Der Krieg der Sterne:
lautet der erste Teil einer zweiteiligen Artikelreihe bei Telepolis über das Ende des Kalten Krieges von Markus Kompa.
08.08.2011 - Financial Tips:
Die Financial Times liefert heute eine 9-Punkte-Plan, mit dem man sich auf die nahende Apokalypse vorbereiten kann. (Die Titanic, als amtliches Katastrophenjournal, war gestern schon dran.)
06.07.2011 - Konkursmasse:
Eines der letzten Bücher des Eichborn-Verlages mit dem Titel A wie Apokalypse kann käuflich erworben werden – der Insolvenzverwalter freut sich.
Ältere Ticks ...

Danke, werde ich mir mal genauer zu Gemüte führen.