Nicht allzu viele Worte sollte man über Tooth and Nail (USA 2007, Regie: Mark Young) verlieren: Im Jahr 2012 geht der Menschheit das Benzin aus, und daher geht (so erfährt man leider wenig schlüssig im Nachhinein) die Welt unter: Die verbleibenden Menschen führen Krieg und werden allesamt zu Fußgängern, die sich in die Opfer- und in die Kannibalen-Gruppe aufteilen lassen. Die Zivilisation bringt sich gegenseiti um, verhungert oder erfriet – was der Film als den “amerikanischen Albtraum” bezeichnet. Die einzig witzige Idee des Filmes ist, dass er die Auswanderung der US-Bevölkerung nacherzählen lässt, die tragisch endet, da alle in den warmen Süden wollten.
Der Rest des Filmes ist eine Art schlecht gemachter Horror-Breakfast Club, in dem Kannibalen in ein von etwas zivilisierteren Zeitgenossen gehaltenen Krankenhauses einfallen. Wirklich schade, aus der Idee hätte man was machen können.
