Durch Zufall stieß ich zuletzt auf die erste Ausgabe der Comicreihe DMZ (Wood/Burchielli), die einen amerikanischen Bürgerkrieg mitten in New York ansiedelt und Manhattan als Handlungsschauplatz inszeniert. Die eigentliche demilitarisierte Zone Manhattan ist jedoch von einigen Parteien umkämpft, wie der Protagonist Matt, der eigentlich nur als Reportage-Praktikant die Zone besuchen sollte, feststellen wird.
(Bombardierung Manhattans in Band 1, “Abgestürzt”; hier: englische Ausgabe)
Ein sehr lesenswerter Comic, der den Aspekt des “societal collapse” und des Ausnahmezustands in einem sehr interessanten Setting zeigt, das zugleich auf “Die Klapperschlange” wie auch auf 9/11 zurückverweist. Und zugleich wieder mal ein Fall für die Kategorie “The end of the world as we know it” (keine Angst, demnächst mehr über ganz klassische Postapokalypsen).
