Als Mitte letzten Monats eine große deutsche “Gefühls”-Zeitschrift in ihren Buchbesprechungen ganz untypische Bücher besprach, blieb mein Blick gleich an einem Buch hängen, das mittlerweile erschienen und von mir verschlungen worden ist: Karl Olsbergs Schwarzer Regen.
Entgegen der Dezentheit des Klappentextes, der nur davon spricht, dass in einer deutschen Großstadt eine Atombombe gezündet wird, spoilerte die Frauenzeitschrift gewaltig, indem sie den Ort der Detonation verriet. Wenn ich jetzt noch erwähne, dass im Buch auch das KIT erwähnt wird, für das ich arbeite, dürfte so langsam der Groschen fallen … (alle anderen lesen noch mal die Überschrift …)
Der Roman erzählt gekonnt die verschiedenen Schicksale direkt oder indirekt betroffener Personen und versteht es, aus dem Katastrophenroman zugleich einen guten Thriller zu machen.
Falls Herr Olsberg uns lesen sollte: Ich würde mich sehr über eine Lesung im fiktiven “Ground Zero” freuen … vielleicht nicht unbedingt im Stadtzentrum.
