“Washington von schwuler Bombe zerstört.”

In Jeff B. Harmons “Isle of Lesbos” (1997) liegt die atomare Bombe in der Macht der Queers. Als Fantasiestück in Form einer Musical-Komödie liegt der Schwerpunkt zwar ganz klar auf dem Unterhaltungs-Aspekt und dem Spiel mit Stereotypen als auf der Bomben- oder Apokalypse-Thematik, dennoch sicherlich nicht unwesentlich, dass hier der (wegen seiner zur lesbischen Front übergewechselten Tochter) wütende Vater mit Hilfe des Präsidenten eine nukleare Rakete abfeuert, die leider zu einer Schwulen-Bombe mutiert, indem sie ihren Kurs ändert und die gesamte Ostküste Amerikas zerstört. Die Anspielungen sind so offensichtlich wie amüsant.

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