Natürlich hat Stefan schon zum Kinostart auf die intertextuellen Bezüge von Terminator 4 – Salvation hingewiesen. Ich hatte ja fiebernd auf die Bluray-VÖ gewartet, die morgen stattfinden soll (aber wie immer von Amazon benutzerfreundlich vorverlegt wurde…), war aber wenig begeistert von der Umsetzung. Die Idee, die menschliche “Resistance” zum Dilemma zu führen, einem Mensch-Roboter-Hybriden ihr Schicksal anzuvertrauen, mag nett sein, ist aber leider wenig intelligent umgesetzt.

Das ist weniger eine Wertung, für die wissenschaftliche Verwertbarkeit fällt aber deutlich auf, dass das Thema “Menschlichkeit” beispielsweise in A. I. sehr viel schöner umgesetzt wurde (und dort auch eine Betrachtung wert ist). Leider thematisiert Teil 4 die Zeitreisen nur noch als Beiwerk der actionreichen “Story”, hier fällt also einiges weg, was die ersten Teile auch für eine Analyse immer noch interessant macht. Ein Lichtblick bleibt: Ähnlich wie in “Call of Duty: Modern Warfare” (PS3, Xbox 360) und auch “Watchmen” wird der Zuschauer (quasi-)alleiniger Beobachter der atomaren Vernichtung (für unsere Mushroom Cloud-Fans unverzichtbar).
