Emmerichs 2012 ist ja eigentlich genug durch die Medien gegangen. Wer Spaß am Untergang der Welt hat, kommt hier auf seine Kosten – der Reiz liegt darin, dass nur wenige wissen, dass die Welt (“wie wir sie kennen”) untergehen wird. Verraten wird das der “normalen” Bevölkerung nicht, es werden lediglich Rettungsmaßnahmen (nein, keine Spoiler) für einige Auserwählte gefertigt. Der Protagonist erfährt über einen “verrückten” Verschwörungstheoretiker davon und versucht, seine “normale” Familie zu retten.

Spannend ist hier vor allem der Aspekt des “Whistleblowing” – letztendlich erfährt die Welt erst von ihrem Untergang, als es schon zu spät ist. Wie auf dem Screenie zu erkennen: Der Mönch läutet die Warnglocke erst, als das Meer über den Himalaya (?) tritt. Verbunden damit ist natürlich die bekannte Postapo-Thematik, dass das Wissen um die Apokalypse eigentlich schon die Apokalypse ist (von der Auslöschung selbst bekommt das Individuum in der Regel ja auch recht wenig mit … (“fitz!”)).
