Bunkerfunk

Nach einem verheerenden Atomkrieg ist ein Großteil der US-Amerikaner nach Mexiko und Kanada geflüchtet (und treffen in Kanada auf eine viel größere Plage, nämlich deutsche Auswanderer ohne Englischkenntnisse ;) – nein, nur Spaß ) – das ist die Ausgangsposition von 20 Years After (USA 2008, Jim Torres), die den Fokus natürlich auf die im radioaktiv verseuchten und sozial zersprengten Land Verbliebenen richtet.

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Die wenigen Überlebenden versuchen, über Funk in Kontakt zu bleiben – da es jedoch wenige Sender und mehr Empfänger gibt, wird der Protagonist zu einer Art Postapo-Radioshowmoderator. Leider bricht der Film sehr schnell ein und landet unter TV-Trash-Niveau (für manche mag das ja ein Anreiz sein…), obwohl er einige nette Ideen und Motive hat (beispielsweise mystische Sequenzen, in denen einige Akteure gezwungen werden, über mögliche Realitäten und Handlungsoptionen nachzudenken usw.). Letztendlich bleibt das unschöne Gefühl, dass der Regisseur Jericho Season 1 meinte besser machen zu können (und er konnte nicht) und zudem meinte, Doomsday wäre eine gute Inspirationsquelle (ist er nicht). Das Ganze läuft in einem hoffnungstriefendem Ende zusammen, das hat man bei dem Genre immerhin nicht alle Tage …

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