Was wäre, wenn mit einem Schlag alle Männer – mit der Ausnahme eines jungen Mannes und eines männlichen Affen – auf der Erde sterben würden? Wie würden gesellschaftliche Strukturen sich neu formieren, die vormals von Männern dominiert waren? Wer regiert, wer leitet den Großteil der Unternehmen, und: wie pflanzt sich die Menschheit fort?
Der Comic Y – The Last Man beginnt mit dieser Grundkonstellation und entwickelt sich um die Geschichte des letzten verbliebenen jungen Mannes, der gesellschaftlichen Neuformierungen, der Kompensation des Verlustes der männlichen Hälfte der Bevölkerung der Welt, und wirft damit einen kritischen Blick auf Genderaspekte des Postapokalypse-Genres. Dabei wird die Frage aufgeworfen: Warum ist ein Mann übrig geblieben? Was hat den Tod der anderen Männer bewirkt? Wird die Menschheit sich wieder reproduzieren können, und sei es mit technischen Hilfsmitteln (Klonen ist durchaus ein Thema)?
Bald erscheint der elfte Teil der Reihe, die wirklich empfehlenswert ist!
Errata: Leider mit “The Walking Dead” durcheinandergekommen, bei der Reihe erscheint demnächst Band 11; Y – The Last Man ist mit Band 10 abgeschlossen…

