Der Comic The Life Eaters präsentiert eine Welt der 1960er-Jahre, die nicht dem gewohnten Gang der uns bekannten Geschichte entspricht: Der zweite Weltkrieg wurde von Deutschland und Japan gewonnen, allerdings im wörtlichen Sinne nur mit Hilfe der (nordischen) Götter. Hier wird ganz großes “Kino” geboten, was alternative fiktionale Geschichtsverläufe angeht, ein Genre, für das bekanntlich Philip K. Dicks Orakel vom Berge Pate steht; nicht im klarsten aller Sinne postapokalyptisch, aber einen Blick über den Tellerrand wert (ohne zu spoilern: es geht u. a. um durchaus Apokalyptisches, darunter die Unbewohnbarmachung der Welt durch Atombomben, Treibhausgase etc. – einmal abgesehen davon werden geschichtliche Details durchaus ironisch in die Melange aus WWII- und Göttergeschichte eingebunden).
Doomsday Clock
Tick Tick Tick …
26.11.2011 - Conference “Apocalypse: Imagining the end”:
Interdisciplinary.net veranstaltet die erste Konferenz zum Thema, siehe CFP.
15.09.2011 - Café Flesh:
… gibt es jetzt prophylaktisch wirklich.
09.09.2011 - Der Krieg der Sterne:
lautet der erste Teil einer zweiteiligen Artikelreihe bei Telepolis über das Ende des Kalten Krieges von Markus Kompa.
08.08.2011 - Financial Tips:
Die Financial Times liefert heute eine 9-Punkte-Plan, mit dem man sich auf die nahende Apokalypse vorbereiten kann. (Die Titanic, als amtliches Katastrophenjournal, war gestern schon dran.)
06.07.2011 - Konkursmasse:
Eines der letzten Bücher des Eichborn-Verlages mit dem Titel A wie Apokalypse kann käuflich erworben werden – der Insolvenzverwalter freut sich.
Ältere Ticks ...

