Die Welt ist nach einem Atomkrieg in eine radioaktive Wüste verwandelt, innerhalb derer sich Menschen rund um die verbliebenen Industriestätten angesiedelt haben. Ein “Zone Tripper” findet in der Wüste vermeintlichen Roboterschrott (dessen Rolle in militärischer Hinsicht vorerst nicht erläutert wird), den er in der “Stadt” zum Verkauf anbietet.
Einer der jungen Protagonisten schenkt den “Schrott” seiner Freundin, die in ihrem flat Kunst herstellt (!) und den Kopf des Roboters prompt bemalt (was der US-amerikanischen Flagge nicht unähnlich sieht) und in ein Kunstwerk integriert.Doch – man ahnt es – der Roboterkopf ist noch aktiv und findet einen Weg, die restlichen Roboterteile zusammenzusetzen und seiner eigentlichen Aufgabe nachzugehenen – Zerstörung.
Der Roboter stammt aus der Reihe M.A.R.K. 13, was u. a. in Deutschland Teil des Titels war (Hardware aka M.A.R.K. 13, UK/USA 1990, Richard Stanley). Der Film ist in UK relativ günstig als sehr nette Blu Ray zu beziehen, die einige Extras bietet und zudem ungeschnitten daherkommt. Durchaus technologiekritisch das Ganze, natürlich auf herrlichem Splatter-Niveau, denn erst zerlegt MARK 13 ein paar Menschen, bevor die Menschen MARK 13 zerlegen, der sich als Militärroboter mit entscheidenden Fehlern herausstellt.

