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Apocalypse Cakes
Für die apokalyptische Küche, nicht mit der Absicht, hier Haushalts-Schwerpunkte zu setzen, aber das fand ich einfach nett.
No commentsCall for Papers – NECS
Leider ein wenig kurzfristig, aber thematisch vielleicht zu beobachen.
http://www.necs-initiative.org/
No commentsStrange Worlds
… von Matthew Albanese, und ein bisschen postapo, wie ich meine.
“Washington von schwuler Bombe zerstört.”
In Jeff B. Harmons “Isle of Lesbos” (1997) liegt die atomare Bombe in der Macht der Queers. Als Fantasiestück in Form einer Musical-Komödie liegt der Schwerpunkt zwar ganz klar auf dem Unterhaltungs-Aspekt und dem Spiel mit Stereotypen als auf der Bomben- oder Apokalypse-Thematik, dennoch sicherlich nicht unwesentlich, dass hier der (wegen seiner zur lesbischen Front übergewechselten Tochter) wütende Vater mit Hilfe des Präsidenten eine nukleare Rakete abfeuert, die leider zu einer Schwulen-Bombe mutiert, indem sie ihren Kurs ändert und die gesamte Ostküste Amerikas zerstört. Die Anspielungen sind so offensichtlich wie amüsant.
No commentsNur eine Frage des “Wann”
Selbst wenn es noch keine konkreten koordinierenden Atttacken gibt, ist man heute oft überzeugt, dass entsprechende Maßnahmen sicherlich bald entwickelt würden. Die Katastrophe ist wieder einmal nur eine Frage des “Wann”, nicht des “Ob”, schreiben Ilija Trojanow und Juli Zeh in ihrer Kampfschrift gegen den schleichenden Verlust von langwierig erkämpften bürgerlichen Rechten. Und mit der Feststellung, dass jene Katastrophe in den Köpfen der Menschen bereits feststeht und als Ereignis abgespeichert ist, sind wir einmal mehr mitten im Zentrum der Fragestellung rund um ein postapokalyptisches Zeitalter.
Die AutorInnen beschäftigt insbesondere die Angst vor einer Katastrophe, wobei der Kern der Auseinandersetzung natürlich die Fragen Sicherheit, Freiheit, Überwachung und Datenschutz betrifft. Dazwischen gibt es interessante Side-Facts, die zwar oft bekannt sind (siehe Aufrüstungstendenzen und Datenspeicherung), aber hier in 11 Kapiteln eingängig formuliert und teilweise auch mit ironischem Einschlag präsentiert werden. Und zeigen, dass die Angst vor der Katastrophe heute schwer vom Schlagwort Terror und dessem medial vermittelten Bild und Gefahrenpotential losgelöst gedacht werden kann.
1 commentAls kleine Vorfreude auf die Tagung
Als kleine Vorfreude auf die Tagung
Ein Wulf Morgenthaler-Comic.
Postapocology
Kennt ihr schon das Wort?
Habe da eine ironische Website gesehen. Aber ein Institut für Postapokologie wäre ja auch hierzulande gar nicht so übel.
Inklusive PostApocalypse Survival Aptititude Test. (PASAT)
No commentsscript review von “The Road” auf Quiet Earth
Auf der netten Plattform gibt es schon seit einiger Zeit ein exklusives Review zum Script zum Film. Wann startet er eigentlich in Österreich – finde bisher nur deutsche Daten.
Quiet Earth – The Road script review
No commentsSonne, Mond und Sterne
…sind überlebenswichtig. In “Der Tag, an dem die Sonne verschwand” von Jürgen Domian, seines Zeichens Radiomoderator der späteren Stunde, sind die Himmelskörper nicht mehr zu sehen und vielleicht sogar verschwunden. Denn einer sommerlichen Hitzeperiode (in diesem Zusammenhang wäre es durchaus einmal interessant, ein Kalendarium apokalyptischer Katastrophen nach deren Eintritt aufzustellen) folgt eine – ziemlich bewegungseinschränkende – Schneelandschaft, und nach und nach auch schwarzer Nebel und damit unweigerlich die Dunkelheit.
Um es vorwegzunehmen (Spoilergefahr herrscht nicht, da die Katastrophe, soweit sie greifbar wird, ohnehin auf den ersten Seiten beschrieben wird): auch hier verschwinden Menschen und Tiere spurlos. Und zumindest die erste Hälfte des Romans kommt ganz ohne ein menschliches Gegenüber aus. Zwischenzeitlich hat dieser letzte Mensch nicht nur mit Schneemassen und seiner Versorgung, sondern auch mit einem unerklärlichen, plötzlich auftretenden Lärm zu tun, der sich grundlos und ebenso unerklärlich wieder verflüchtigt.
Auffallend an der Konzeption von Domians Roman ist die – oftmals ein wenig ausgereizte – “Moral des Endes”: Dass Hier und Jetzt wertzuschätzen und aus den eigenen Fehlern zu lernen. Die Passagen, in denen der Protagonist von seinem Bezug zum anderen Geschlecht (das übrigens in der Hauptfigur Lorenz keine große Identifikationsfigur finden dürfte) sowie seinen sexuellen Erlebnissen berichtet, erwecken oft den Eindruck zwangshafter Originalität. Manchmal scheinen sie auch fehl am Platz und stehen dem durch das Katastrophenszenario dominierten Spannungsfluss entgegen. Später zeigt sich jedoch, dass auch sie zur Charakterisierung der Hauptfigur und deren persönlichen Veränderungen nach der Katastrophe beitragen sollen. Denn Lorenz tritt über sein früheres Ich hinaus und kommt u.a. zu einigen zwischenmenschlichen Erkenntnissen:
“Man kann immer wieder neu beginnen: So habe ich es noch nie gesehen.” (S. 172)
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