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Postapo-cat-lypse reloaded

Datum: 20. März 2010 | Kategorie: Web

Fundstück: “The Last Chase”

Datum: 8. August 2009 | Kategorie: Filme

Bei Recherchen über den Science-Fiction-Film der 1980er Jahre ist mir dieser kuriose postapokalyptisch-dystopische Film untergekommen:

The Last Chase (USA 1981, Regie: Martyn Burke – IMDB, Wikipedia)

Nach einem energiewirtschaftlichen Kollaps (“The oil has run out!”) und einer Pandemie, die einen Großteil der Bevölkerung wegrafft, haben sich die Vereinigten Staaten in ein autoritäres Land verwandelt, das seine Bürger zwingt (!), die öffentlichen Verkehrsmittel oder Fahrräder zu nutzen. Autos sind strengstens verboten. Der ehemalige Rennfahrer Franklyn Hart (Lee Majors) hat aber sein altes Renngefährt versteckt und pflegt es hingebungsvoll;  er will sich damit nach “Free California” absetzen (wohin auch sonst?), wo man noch ungestört seine automobile Freiheit genießen kann … Das Regime hetzt ihm einen Vietnam-Veteranen (Burgess Meredith) mit einer extra dafür entstaubten F-86 Sabre hinterher, um den automobilen ‘Republikflüchtling’ Mores zu lehren.

Interessant bis kurios ist die Sujet-Fügung des Films: Zwei semantische Teilräume (die ‘öko-faschistischen’ USA und ‘Free California’) werden gegenübergestellt; die Herren des ersten Teilraums verweigern ihren Bürgern Autos und Öl (das, wie sich herausstellt, gar nicht völlig aufgebracht, sondern gebunkert wird), der zweite Teilraum steht für die ur-amerikanischen Werte: Freiheit, Unabhängigkeit – die sich v. a. darin manifestieren, dass man ungestört und ungehindert über den Freeway brausen kann. Der Held will nun von einem Teilraum in den anderen wechseln, sein Weg ist eben “the last chase”. Leider scheint es den Film nicht legal auf DVD zu geben, alle Netzangebote schreien ‘Bootleg’.

Auf youtube kann man zumindest ein wenig in dieses seltsame Werk hineinschnuppern:

Teil 1Teil 2 – …

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Fundstück: Apokalypsen in der Vorstadt

Datum: 24. Juli 2009 | Kategorie: Dokumente und Geschichte,Texte

Eben beim Recherchieren/”Surfen” entdeckt:

Mikita Brottman: “Apocalypse in Suburbia”, in: Iowa Journal of Cultural Studies 3 (Sonderheft: Suburbia), S. 8-19.

(Volltext)

Bemerkenswert ist der Artikel in unserem Zusammenhang für die These, dass ‘richtige’ Apokalypsen eher in die große Stadt gehören und nicht in die Vorstädte, in denen es eher zu ‘privaten’ Apokalypsen kommt. Nebenbei kreiert Brottman den schönen Terminus “Apocatropolis” (für New York und ähnliche Städte, die von Bomben, Meteoriten und Monstern heimgesucht werden).

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Fear Management

Datum: 14. Juli 2009 | Kategorie: Dokumente und Geschichte,Texte

Bei Recherchen  bin ich gerade auf diesen Klassiker gestoßen, der das Imaginäre der (ökologischen) Apokalypse verhandelt. Eine Art Mentalitätsgeschichte der Stadt Los Angeles, die fortwährend von Naturkatastrophen heimgesucht wird.

Mike Davis: Ecology of Fear: Los Angeles and the Imagination of Disaster (Vintage Books 1999) [Deutsche Übersetzung: Ökologie der Angst. Leben mit der Katastrophe - interessant, wie das Imaginäre im Titel der Übersetzung unter den Tisch fällt ...]

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Bunker als kulturelles Artefakt anerkannt

Datum: 6. Juni 2009 | Kategorie: Bunker/Prävention,Dokumente und Geschichte

Der Ausweichsitz der Bundesregierung, der hier schon mehrfach Thema war, ist jetzt zum Europäischen Kulturerbe ernannt worden.

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Postapo-Cat-Lypse

Datum: 31. Mai 2009 | Kategorie: Allgemein,Simulation

Hier gefunden.

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SpOn über Atombombentests: “Die Hölle auf Erden”

Datum: 25. Mai 2009 | Kategorie: Dokumente und Geschichte

Angesichts der nordkoreanischen Atomtests hat Spiegel Online im Archiv gekramt und rekapituliert die Geschichte der Atombombentests in einer kleinen Fotostrecke.

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Lustvolles Endzeitphantasieren

Datum: 10. Januar 2009 | Kategorie: Retro,Texte

Auf Spiegel Online erklärt Thea Dorn uns, warum wir apokalyptische Szenarien brauchen.

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Postapocalypse im TV

Datum: 7. September 2008 | Kategorie: Fernsehserien

Fernsehserien erweisen sich immer wieder als gute Seismographen des Zeitgeistes (vgl. dazu etwa: Harald Martenstein, Das hat Folgen. Deutschland und seine Fernsehserien, Leipzig 1996, eine Geistes- und Kulturgeschichte der Bundesrepublik am Leitfaden ihrer Kultserien). Der Umstand, dass im US-amerikanischen und im britischen Fernsehen Serien gestartet sind, die ihre Handlung in ein gemäßigt postapokalyptisches Szenario verlegen, spricht dafür, dass das Thema “Postapokalypse” einfach an der Zeit ist:

Die TV-Serie Jericho (hierzulande von Pro7 ausgestrahlt und unterdessen auf DVD veröffentlicht) erzählt die Geschichte der titelgebenden Kleinstadt nach einem Atomschlag gegen die USA. Zentrale Themen: Politische Reorganisation (die USA zerfallen in mehrere sich autonom gebende Regionen mit je eigenem Präsidenten) und das Allzumenschliche, das sich in dieser Ausnahmesituation wieder Bahn bricht.

Die von der BBC ausgestrahlte Serie Spooks: Code 9 spielt in einem Großbritannien, das unter dem Trauma eines Atomschlags gegen London leidet; im Unterschied zu Jericho nutzt die Serie das Setting aber nur als Hintergrund für relativ banale Mantel- und Degen-Stories im Spionage-Milieu.

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Das erste Opfer der Apocalypse…

Datum: 16. August 2008 | Kategorie: Comics,Computer- und Videospiele,Filme

…scheint “Lady Liberty” zu sein. Wie Gerry Canavan anhand von interessantem Bildmaterial zeigt, gehört eine zerstörte Freiheitsstatue zum festen Inventar postapokylptischer Bilder.

Canavan hat übrigens auch bei Culture Monkey einen lesenswerten Artikel verfasst, der der Frage nachgeht, welchen Reiz postapokalyptische Szenarien auf uns ausüben.

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